Kurzbeschreibungen

Jedes der populären symbolisch und/oder numerisch-mathematischen Software Pakete hat seine eigenen Stärken. Dies hier soll nur eine unvollständige Aufzählung darstellen.



Scilab Drucken E-Mail
Kurzbeschreibungen
Geschrieben von: cos   

Scilab bietet annähernd den selben Funktionsumfang wie Matlab, und wird fortwährend weiterentwickelt. Es ist Aufgrund seiner Herkunft vor allem in französischen Universitäten und Forschungseinrichtungen verbreitet, wird aber auch immer öfter in Indien, Südamerika und anderen Schwellenländern eingesetzt. Eine ausführliche Beschreibung gibt es hier.

Nachteile:
Keine analytische und keine (bzw. sehr eingeschränkte) symbolische Mathematik
Links:
Scilab.org home page
Scilab auf Wikipedia
Lizenz:
Versionen bis incl. 4.1.2 - eigene freie Lizenz
ab Version 5.x - CeCILL
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. September 2008 um 13:03 Uhr
 
Maxima Drucken E-Mail
Kurzbeschreibungen
Geschrieben von: cos   

Maxima ging 1998 aus dem ersten Computeralgebrasystem Macsyma hervor, das bereits in den 60ern am MIT entwickelt wurde. Es beherscht neben der numerischen auch die symbolische Lösung von Aufgaben.
Mit wxMaxima ist eine umfangreiche graphische Benutzeroberfläche verfügbar, die zur Programmierung und als Rechenblatt mit Formeldarstellung dient. Das Rechenblatt kann direkt in Tex ausgegeben werden. Für die zeichnerische Darstellung ist gnuplot eingebunden.
Es ist in der seltener anzutreffenden Programmiersprache Common Lisp geschrieben und für diverse Betriebsysteme und Computersysteme verfügbar.

Links:
Projektseite auf Sourceforge
Maxima auf Wikipedia
Lizenz:
GPL
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. September 2008 um 13:30 Uhr
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IDL Drucken E-Mail
Kurzbeschreibungen
Geschrieben von: cos   

(Interactive Data Language) sticht besonders hervor, wenn es um die Verarbeitung von real-world Daten geht, ganz besonders bei der Bildverarbeitung, und hat eine einfache Syntax, vor allem für Leute die mit Fortran oder C vertraut sind. IDL erlaubt das einlesen zahlreicher wissenschaftlicher Datenformate. Es ist sehr beliebt in den USA bei der NASA, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen und ganz besonders an der C.U. (Colorado University), wo es ursprünglich entwickelt wurde.

Nachteile:
Keine symbolische Mathematik.
Links:
RSI IDL home page
IDL auf Wikipedia
Lizenz:
kommerziell
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Januar 2008 um 13:43 Uhr
 
Maple Drucken E-Mail
Kurzbeschreibungen
Geschrieben von: cos   

Maple Icon Maple ist eine sehr gute analytische-mathematische Software. Sie erledigt die selben Aufgaben wie Mathematica, in ähnlich hoher Qualität. Maples Programmiersprache ist prozedural - wie C, Fortran oder Basic, bietet aber auch einzelne funktionale Methoden.

Nachteile:
Eingabeinterface im Stil eines Arbeitsblattes, allerdings nicht so fortschrittlich wie bei Mathematica, jedoch auch nicht so teuer.
Links:
Waterloo Maple web site
Maple auf Wikipedia
Lizenz:
kommerziell
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. September 2008 um 13:53 Uhr
 
Matlab Drucken E-Mail
Kurzbeschreibungen
Geschrieben von: cos   

Matlab Icon Matlab verbindet effektive Berechnung, Visualisierung und Programmierung für lineare Algebra in technischen und anderen mathematischen Bereichen. Es ist häufig in den Ingenieurswissenschaften anzutreffen.

Nachteile:
Keine analytische oder symbolische Mathematik.
Links:
MathWorks Matlab home page
Matlab auf Wikipedia
Lizenz:
kommerziell
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. Januar 2008 um 13:35 Uhr
 
Mathematica Drucken E-Mail
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Geschrieben von: cos   

Mathematica IconMathematica ist das führende Mathematic-Software-Pakete für jeden Verwendungszweck. Es integriert schnelle und präzise symbolische und numerische Berechnungen, Allzweck-Graphik und eine mächtige Programmiersprache. Das ausgeklügelte "notebook Interface" ist hervorragend zum dokumentieren und zur Ausgabe der Ergebnisse geeignet. Graphiken können individuell in einer Vielzahl von Formaten gespeichert werden. Die funktionale Programmiersprache (im Gegensatz zu prozedural) ermöglicht es komplexe Aufgaben mit sehr kurzen und präzisen Befehlen zu lösen; es können jedoch auch grundlegende prozedurale Konstrukte wie Do und For verwendet werden.

Nachteile:
Steile Lernkurve für Anfänger mit Kenntnissen in prozeduraler Programmierung; relativ teuer.
Links:
Wolfram Inc., Wolfram technical FAQs
Mathematica auf Wikipedia
Lizenz:
kommerziell
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. September 2008 um 13:52 Uhr