prozedurale Programmiersprachen Drucken E-Mail
Allgemeines
Geschrieben von: cos   

Traditionell sind Programmiersprachen, welche Studenten für gewöhnlich zuerst beigebracht bekommen prozedurale Programmiersprachen; dies sind dann meist C, C++, Pascal und Basic, seltener (oder früher) aber auch Fortran.

Ein prozedurales Programm ist meist als eine Liste bzw. Aneinanderreihung von Anweisungen geschrieben, welche dem Computer Schritt für Schritt sagen, was er tun soll: Öffne diese Datei, lese diese Nummer, multipliziere sie mit 4, gib irgendetwas aus. Einzelne Programmteile enthalten den Haupt- (main) oder Programmblock, Subroutinen, Funktionen und Proceduren, Module (includes/modules) sowie Bibliotheken (libraries).

Prozedurales Programmieren ist für kleine Projekte geeignet. Es ist der natürlichste Weg einem Computer zu sagen was er tun soll, und es ist die Muttersprache des Prozessors; Maschinencode ist prozedural, so ist die Übersetzung der prozeduralen höheren Sprache in den Maschinencode geradlinig und effizient. Es gibt einen eingebauten Mechanismus lange Listen von Anwendungen in kürzere aufzuteilen: die Funktionen.

Maple zum Beispiel ist eine prozedurale Sprache. Sie enthält nur wenige grundlegende funktionale Konstrukte, welche funktionale Sprachen ausmachen, und auch die Möglichkeiten zum Muster-Vergleich (pattern-matching) sind stark eingeschränkt.

Anleitungen zum Programmieren in Maple:
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 21. September 2008 um 13:29 Uhr